Die Hypnose umschreibt einen Bewusstseinszustand, der sich als therapeutisches Mittel sowohl in der psychosomatischen Medizin, als auch besonders in der Psychotherapie bestens bewährt hat.

 

In einer leichten, sich selbst vertiefenden Trance wird die gesamte Aufmerksamkeit des Patienten auf einen bestimmten Fokus (z.B. Problem-, Zeit- oder Körperbereich) gelenkt. Bedingt durch den körperlichen Ruhezustand und die damit einhergehenden nervlichen und hormonellen Veränderungen, erlebt der Patient hierbei bereits ganz von selbst einen heilsamen Erholungswert. 

 

Der Trancezustand ist vergleichbar mit dem empfindsamen und dabei aufnahmefähigen Bewusstsein aus den kindlichen/frühkindlichen Phasen, welche die gesamte Entwicklung der Persönlichkeit maßgeblich beeinflusst hat.

 

Aus diesem Grunde wird  die Hypnose als therapeutisches Instrument besonders in der psychoanalytisch orientierten Therapie eingesetzt. Auf der emotionalen Erlebnisebene gilt es, sowohl auf frühe, eigene Ressourcen zurückgreifen zu können, als auch  mögliche frühe, ungelöste Konflikte oder erlebte Traumata aufzuarbeiten.

 

Je nach Einzelsituation (Persönlichkeit des Patienten, Krankheitssymptome, Grunderkrankung) erfolgt die therapeutische Arbeit in Hypnose entweder lebensgeschichtlich, symbolisch und/oder fokal.