Die seelische Gesundheit unserer Kinder ist das höchste und wertvollste Gut, das wir Menschen haben.

 

Wenn wir grundsätzlich erst einmal davon ausgehen, dass jeder Mensch, jedes Kind von vorn herein seine persönliche, heile Seele mit zur Welt bringt, dann wird deutlich, wie vorsichtig mit dieser kindlichen Seele umzugehen ist! Wie unendlich groß ist die Gefahr, eine bislang gesunde Kinderseele den überzogenen Ansprüchen des Erwachsenendenkens zu beugen!

 

Die meisten seelischen Probleme, die bei Kindern entstehen, haben ihre Ursache nicht im Kind selbst, sondern in den Erwachsenen, denen dieses Kind anvertraut ist. Auch die Verantwortung dafür, die möglicherweise entstandenen Probleme und Schwierigkeiten zu lösen, liegt nicht bei dem Kind, sondern bei den Erziehenden. Aus diesem Grunde richtet sich Frau Kirch mit der kinderpsychologischen Beratung an die Eltern und Erzieher.

 

Ein großer Themenbereich hierbei ist immer wieder der Verdacht, die Vermutung oder gar die Gewissheit, dass das Kind einem sexuellen und/oder emotionalen Missbrauch ausgesetzt sein kann. Da Frau Kirch sowohl aus der Opfertherapie, wie auch aus der Tätertherapie auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreift, kann sie betroffene Familien gut und einfühlsam begleiten und beraten.

 

Erst wenn deutlich wird, dass wirklich das Kind selbst therapeutische Unterstützung braucht, um beispielsweise ein erlittenes Trauma aufzuarbeiten oder einen unlösbar erscheinenden Konflikt zu lösen, empfiehlt Frau Kirch eine Therapie bei einem Kinderpsychologen oder –psychiater. Ansonsten ist das Ziel der Beratung, dass die erwachsene Umwelt lernt, dem Kind entlastend und unterstützend zur Seite zu stehen.

 

Auch in alltäglicheren Erziehungs- und Lebensschwierigkeiten kann eine Beratung der Eltern für ihre Kinder gut und hilfreich sein. So können sich beispielsweise kindliche Ängste (z.B. auch Schulangst) durchaus klären, indem die Eltern im beratenden Gespräch herausfinden, wie sie ihrem Kind bei der Bewältigung ihrer Probleme besser beistehen können. 

 

Das Ziel ist immer, die seelische Gesundheit des Kindes zu erhalten und zu fördern; auch wenn dies nicht immer einer möglicherweise fast ausschließlich leistungsfordernden Vorstellung der Eltern entspricht.